Gemeinsamer Trauergang & Mahnwache für alle Toten in Australien

Glencore, trägt als der grösste privatwirtschaftliche Kohleförderer der Welt Verantwortung für die Brände in Australien.

Jan. 10, 2020


Wir rufen am Sonntag 12. Januar 2020 zu einem Trauergang mit Mahnwache in Zug auf. Wir besammeln und um 18.00 Uhr am Bahnhofsplatz in Zug (ab Zürich HB 17.32 Uhr, Gleis 10) und begeben uns gemeinsam zum Hauptsitz von Glencore, wo wir eine Mahnwache für die getöteten Tiere und Menschen abhalten werden.

Wir bitten um schwarze Kleidung und Trauerflor.
Kerzen, Bilder zum Gedenken sind erwünscht.

Weitere Infos:

- 1.25 Mrd. getötete Tiere in Australien, riesige Flächen verwüstet
- Die Welt nimmt Kurs auf das Worst-Case-Klimaszenario
- Glencore baut 129 Millionen Tonnen Kohle in Australien ab

Die Welt nimmt Kurs auf das Worst-Case-Szenario, weil die CO2-Emissionen immer noch wachsen, trotz des Pariser Klimaabkommens von 2015. In Australien werden Temperaturen von bis zu 49,9 Grad gemessen.

Der klimazerstörende Kohleabbau von Glencore hat mit zu jener Brandkatastrophe geführt, welche Australien verwüstet, und nach Schätzungen des WWF Australien etwa 1,25 Milliarden Tiere direkt oder indirekt durch die Brände getötet. Mehr als die doppelte Fläche der Schweiz ist verwüstet worden.

Glencore, trägt als der grösste privatwirtschaftliche Kohleförderer der Welt Verantwortung für dieses Unglück. In Australien betreibt es 16 Minen, welche jährlich 129 Millionen Tonnen des Klimakillers Kohle fördern. Dies entspricht mehr als vier Mal den Emissionen der Schweiz.

Glencore ist eng mit der klimaleugnenden australischen Regierung verflochten, und profitiert direkt von der Berichterstattung der von Partikularinteressen kontrollierten und klimablinden lokalen Medienlandschaft. Während die Tiere im australischen Busch bei lebendigem Leibe verbrennen, erwirtschaftet Glencore durch den Verkauf selbst abgebauter Kohle einen Umsatz von 5,3 Milliarden Dollar.

Dieses Drama muss ein Ende haben. Glencore muss aufhören Kohle zu fördern. Die Menschen und unsere Mitlebewesen müssen vor der von Glencore verfolgten Klimazerstörung geschützt werden.

Ende der Veranstaltung ca. 19.00 Uhr