Aktionen für Standing Rock im Dezember

 

Nicht nur weltweil, auch in Zürich und Basel solidarisieren sich Menschen mit der Standing Rock Bewegung. Die Mahnwache und die Protestaktion sind zwei Möglichkeiten, für Standing Rock hinzustehen. Es muss klar werden, dass Schweizer Investoren und Banken keinen Profit mit dem Raubbau an der Natur und der Zerstörung der Zukunft machen dürfen. 

Seit August diesen Jahres wird mittels Fracking im Norden der USA eines der größten Erdölfelder des Landes erschlossen. Die »Dakota Access Pipeline« (DAPL) soll den günstigen Transport des Rohstoffs gewährleisten. Gegen ihren Bau gibt es seit April vielfältigen, vor allem indigenen Widerstand.

Die Credit Suisse und die UBS sind indirekt am Bau der Pipeline involviert. Sie haben zwar das Pipeline-Projekt nicht direkt mit Krediten gefördert, stehen aber in Geschäftsbeziehungen mit den zur ausführenden Energy Transfer Family gehörenden Firmen Sunoco Logistic, Energy Transfer Partners und Energy Transfer Equity. Die CS hat fast CHF 130 Millionen in Aktien, die UBS fast CHF 570 Millionen vermittelt. Dazu gewährten sie Kreditlinien von je CHF 340 Millionen.

Aktuell halten sich im Protestcamp Standing Rock der Sioux-Tribes in North Dakota mehr als 10.000 Aktivisten und Natives auf. Für den 5. Dezember ist ein Räumungsbefehl des United States Army Corps of Ingeneers erfolgt, den die Natur- und Wasserschützer jedoch nicht befolgen werden. Den ganzen Dezember werden in den USA und weltweit Aktionen für die betroffene indigene Bevölkerung und den Schutz der Natur stattfinden.

Standing Rock wird zeigen, ob nach dem erfolgreichen Kampf gegen die Keystone XL Pipeline auch der nächste Kampf gegen neue Projekte der fossilen Energieriesen und gegen die endlose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen gewonnen wird.

Auch in Zürich und Basel solidarisieren sich Menschen mit der Standing Rock Bewegung. Die Mahnwache und die Protestaktion sind zwei Möglichkeiten, für Standing Rock hinzustehen. Es muss klar werden, dass Schweizer Investoren und Banken keinen Profit mit dem Raubbau an der Natur und der Zerstörung der Zukunft machen dürfen.

Zeitungsartikel zum Thema

Petitionen unterschreiben:

Une semaine avant le début de la COP22 à Marrakech, fossil-free.ch, Swiss Youth For Climate, Noé21 et l’Alliance Climatique organisent deux soirées "Appel au désinvestissement des énergies fossiles" à Lausanne et Genève. Dans une première partie, les intervenant.e.s présenteront la nécessité d’agir ici et maintenant, ainsi que les derniers développements de la campagne de désinvestissement à l’international et en Suisse. La discussion sera ensuite ouverte au public et, pendant l’apéritif, les participant.e.s auront la possibilité d’explorer les possibilités de s’opposer aux énergies fossiles en agissant localement.

Désinvestissons des énergies fossiles!

Comment agir à face l'urgence climatique
Présentation, discussion, action et apéritif

Lausanne

mardi 1er novembre de 18h à 19h30 à l’auditoire CM4 à l’EPFL, avec:

Philippe Thalmann - professeur d’économie de l’environnement à l’EPFL
Clémence Dubois - 350.org France
Christian Lüthi - Alliance Climatique
Susana Jourdan - Artisans de la transition et LaRevueDurable


Lien: FB-event Lausanne

Genève

mercredi 2 novembre de 18h30 à 20h à la salle MR070 à Uni Mail avec:

Dominique Bourg - professeur de philosophie politique environnementale à l’UNIL
Clémence Dubois - 350.org France
Christian Lüthi - Alliance Climatique
Wladyslaw Sen - Artisans de la transition


Lien: FB-event Genève

 

Die Schweiz braucht einen Aktionsplan um mit dem Klimawandel und der Ressourcenknappheit umzugehen. Weltweit gehen die natürlichen Ressourcen zur neige und dennoch ist die Schweiz ein Land der Innovation und der Wettbewerbsfähigkeit - mit einer sehr geringen Arbeitslosigkeit, bestqualifizierten Arbeitskräften und einem hohen Pro-Kopf-Einkommen. Die Frage ist, wie geht die Schweit langfristig mit den wirtschaftlichen Folgen um immer knapper werdende Ressourcen um? Wie kann die Schweiz die Emmissionen so weit begrenzen, um das 1,5°C Ziel, wie es das 2015 Pariser Klimaabkommen verlangt, zu erreichen? 

Wir leben in einer Schweiz, in der schon heute die meisten Ressourcen importiert werden, z.B. 50 Prozent der Nahrungsmittel werden importiert,  67 Prozent der Energienachfrage wird mit fossilen Ressourcen gedeckt und 80 Prozent der Primärenergie wird importiert. Das stellt langfristig ein ökologisches und ökonomisches Risiko dar!

Das Global Footprint Network stellt die Frage, wieviel Schweizen soll die Schweiz 2050 noch benutzen? Diese Frage werden wir gemeinsam diskutieren.  

Wann?


19.September 2016 ab 17:30

Wo?


Spittelersaal, Berner GenerationenHaus, Bahnhofplatz 2, Bern

Anmeldung?


Sichere Dir deinen Platz und schreibe eine Mail an bern@footprintnetwork.org oder komm einfach vorbei!

 

Wir freuen uns auf eine rege Diskussion. 

Aktionstraining

Am Pfingst-Wochenende vom 13. bis 16. Mai 2016 werden wir gemeinsam mit vielen Menschen durch Aktionen des zivilen Ungehorsams den reibungslosen Ablauf in einem Tagebau des Lausitzer Braunkohlereviers mächtig durcheinanderbringen. Durch unsere Anwesenheit im und am Tagebau werden wir den Kohlekonzern Vattenfall dazu bringen, den regulären Betrieb symbolisch für kurze Zeit einzustellen. Wir setzen damit ein Zeichen gegen den weiteren Abbau und die Verbrennung von Kohle, eine der größten Ursachen für die globale Klimaerwärmung und ihre dramatischen Folgen.

 

Unsere Aktionsform ist eine offen angekündigte Massenblockade mit vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten. Ob protesterfahren oder nicht, alle können an der Aktion teilnehmen können: Du kannst an den angemeldeten und legalen Demonstrationen teilnehmen, in den Tagebau hinabsteigen oder den Kohlenachschub zu den Kraftwerken stoppen.

 

Damit sich Menschen, die an der Blockade teilnehmen wollen, bestmöglich darauf vorbereiten können, veranstalten wir zusammen mit Ende Gelände! ein Aktionstraining. Es sind selbstverständlich auch die eingeladen, die noch nicht genau wissen, ob eine Blockade das Richtige für sie ist. Die Erfahrung zeigt: je mehr gut vorbereitete Leute teilnehmen, desto entschlossener, ruhiger, und erfolgreicher wird die Aktion.

 

Im Training werden die Kernelemente einer erfolgreichen Blockade vermittelt und eingeübt: Bezugsgruppen, gemeinsame Entscheidungsfindung während der Aktion und Blockadetechniken. Das Aktionskonzept von Ende Gelände wird vorgestellt. Die Aktion wird so sein, dass sowohl erfahrene als auch unerfahrene Protestierende gut eingebunden sind. Bei dem Training können die Teilnehmenden für sich oder in ihren Bezugsgruppen klären, welches der geeignete Ort für sie ist. Auch juristische Fragen werden besprochen. Die praktischen Übungen finden draußen im Hof statt. Das Aktionstraining ist kostenlos und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wann?

Freitag, 29. April 2016 

18-22 Uhr

Wo?

Lagerweg 12 in Bern

denk:mal, Raum Dojo

Infoveranstaltung in Zürich

Worum geht es bei Ende Gelände? Was kann ich als Einzelne(r) tun, um die Braunkohle zu stoppen und das Klima zu schützen? Was genau ist das Klimacamp? Muss ich mich indem zivilen Ungehorsam beteiligen? Was kann ich beim Klimacamp tun? Wie komme ich in die Lausitz?

All diese Fragen versuchen wir an der Infoveranstaltung zu klären. Bitte beachtet, dass es sich bei der Infoveranstaltung nicht um ein Aktionstraining handelt!

Wann?

Donnerstag, 28. April 2016

19:15 - 21 Uhr

Wo?

ETH Zürich

Gebäude HG, Raum G26.1

Hier wird das Klima verhandelt!

Im Jahr 2016 wird in der Lausitz über die Zukunft der Braunkohle entschieden. Vattenfall will Gruben und Kraftwerke für möglichst viel Geld verkaufen, anstatt sie stillzulegen. Ein neuer Investor würde riesige Summen in die Braunkohle investieren und neue Tagebaue in die Landschaft reißen.

 

Um den katastrophalen Klimawandel zu verhindern, muss die Kohle im Boden bleiben. Über 1.500 Menschen haben im Sommer 2015 bei Ende Gelände in Garzweiler die Kohlebagger blockiert. Doch das war erst der Anfang!

13.-16. Mai 2016. Braunkohlerevier Lausitz

Wir sind das Investitionsrisiko

Wir zeigen möglichen Käufer*innen: Wer 2016 noch in Braunkohle investiert, bekommt auch unseren Widerstand. Je größer der Protest, desto unattraktiver die Braunkohle, desto niedriger der Verkaufspreis, desto unwahrscheinlicher der Verkauf. Noch können wir ihn verhindern und Vattenfall zur Stilllegung bewegen. Rein in die Grube, rauf mit dem Risiko.

Wir kommen, um zu bleiben!

Wir sind überall, wo aus Klima Kapital gemacht wird. Ob neue Tagebaue oder dreckige Kohlekraftwerke – unsere Aktion ist ein Versprechen: Wir kommen wieder, bis der letzte Bagger ruht.

28.11. 2015 Klimaaktionstag - Helvetiaplatz

 

Alles was wir lieben ist durch den Klimawandel bedroht! 

Im Vorfeld der internationalen Klimakonferenz COP 21 rufen Avaaz und zahlreiche global tätige Organisationen am 28./29. November zu einem weltweiten Klima-Aktionstag auf (“Global Climate March”). In der Schweiz koordiniert die Klima-Allianz die geplanten Aktivitäten in Zürich, Bern, St. Gallen, Genf und Lugano. Eine nationale Kampagne und lokale Events in allen Landesteilen verlangen von der Klimakonferenz in Paris den Abschluss eines griffigen Klimavertrages.

Alle weiteren Infos findet ihr neu auf den folgenden Seiten:  DennIchLiebe.ch , Programm für Zürich

Kontakt: Edwin Moser, edwin.moser@fossil-free.ch
für das Zürich Team der Klima-Allianz Edwin, Christina, Markus, Alexandra, Andrea

In Zusammenarbeit mit :

 

13.02.2015 Wo ist der Winter?

2016 ist ungewöhnlich warm gestartet. Der Januar war nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA weltweit der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880.Die Temperatur habe 1,04°C über dem Durchschnitt aller Januar-Aufzeichnungen des 20. Jahrhunderts gelegen, wie die NOAA mitteilt. Demnach war der Januar 2016 bereits der neunte Monat in Folge, in dem ein neuer Temperaturrekord aufgestellt wurde. Der Rekord geht vor allem auf besonders hohe Temperaturen über der Meeresoberfläche zurück: Demnach lag die durchschnittliche Temperatur dort um 0,86 Grad Celsius über dem Mittelwert des 20. Jahrhunderts.

Um die Bevölkerung auf diese Zeichen des Klimawandels aufmerksam zu machen, haben wir die Aktion "Wo ist der Winter?" in Zürich gestartet und sind in Badehosen auf die Stassen von Zürich gegangen.

Einige Impressionen zu diesem Event findest du auf unserem Flickr Account

01.11. 2015 Klimawettbewerb für Schulen

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer

>Zum grossen Klimagipfel im Dezember 2015 in Paris, findet in der Schweiz am 28. Nov. ein grosser Klimaaktionstag statt. Uns ist es ein besonderes Anliegen, euch mit einem Wettbewerb für das Thema zu begeistern und zu eigenem Engagement zu motivieren. Weitere Infos zur Schweizer Kampagne der Klima-Allianz unter DennIchLiebe.ch

Ziel ist, dass viele Menschen am 28. November in der ganzen Schweiz und weltweit ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. In Zürich findet der KlimaAktionsTag ab 14 Uhr auf dem Helvetiaplatz statt. 

Wettbewerb
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Liebe SchülerInnen

Schickt uns ein Foto, auf dem ihr zeigen, was euch wirklich am Herzen liegt und ihr 
deshalb vor dem Klimawandel bewahren möchten – nach dem Motto:
«Denn ich liebe … und darum setze ich mich für Klimaschutz ein.»


Die Gestaltung ist frei, lasst eurer Fantasie freien Raum. Wir suchen:
→ kreative Menschenbilder, z.B. durch unterschiedliche Kleiderfarben
→ Bilder mit Schülergruppen mit klaren Klima-Botschaften (z.B. mit Plakaten)

Dort werden wir folgende Fotos prämieren:
→ zwei Fotos mit den meisten Personen (bitte Anzahl angeben)
→ die zwei kreativsten Fotos

Unsere Preise für die Schulklassen:
→ Gratis in den Kletterpark Kloten / ins Kino
→ Gratis ins Technorama, Aktionstraining mit Greenpeace, Schulbesuche und vieles mehr

Wir freuen uns auf Eure Einsendungen!
File mit einer maximalen Grösse von 2 MB an folgende Email : klimawettbewerb@fossil-free.ch
Bitte Anzahl Personen auf dem Bild angeben

Christina, Edwin, Aline
Organisationsteam Wettbewerb

Hier die Schul-Ausschreibung als PDF 

KLIMAWETTBEWERB_DennWirLieben.pdf (1,4 MB)

 

14.02. 2015 Global Divestment Day

Mit mehr als 450 Events weltweit haben Menschen klar zum Ausdruck gebracht, dass Klimazerstörung falsch ist – und dass es falsch ist, davon zu profitieren. Auch wir in Zürich haben diesen Tag genutzt, um das Thema Divestment in die Schweiz zu tragen. Wir haben eine Telefon-Umfrage mit Schweizer Bürgerinnen und Bürgern zu folgenden Themen gestartet: Klimawandel, Klimakonferenz im Dezember 2015 in Paris und Divestment. Dabei wollten wir herausfinden, wie sehr die Schweizer Bevölkerung den Divestmentgedanken mitträgt. Das Ergebnis werden wir in einem sepraten Bericht veröffentlichen und den Medien zur Verfügung stellen. Die Interviews führten wir randomisiert am Telefon durch, genauso wie bei bekannten Umfrageinstituten.

zudem haben wir einen Carbon Bubble Flash Mob organisiert und sind mit grossen Kohlenstoffblasen durch die Züricher Innenstadt gelaufen, um Aufmerksamkeit für das Thema Divestment zu erzeugen.

Einige Impressionen zu diesem Event findest du auf unserem Flickr Account

Ein grosser Carbon Bubble Dank an alle, die mit dabei waren. 

Es waren geniale zwei Tage (13. und 14. Februar) mit vielen spannenden Klimaaktivisten, mit Carbon Bubble Basteln, einer intensiven Telefonaktion, einer lustigen Party und dem Flashmob in der Bahnhofstrassse, am Paradeplatz und vor der Schweizer Nationalbank. Wir waren ein starkes Team mit einer starken Botschaft. Divest now for our children, for our planet.  

Die Telefon-Umfrage

Wir fragen die Schweizer Bevölkerung zu den Themen: Klimawandel, Klimakonferenz im Dezember 2015 in Paris und Divestment. Dabei möchten wir herausfinden, wie sehr die Schweizer Bevölkerung den Divestmentgedanken mitträgt. 

Das Ergebnis werden wir in einem sepraten Bericht veröffentlichen und den Medien zur Verfügung stellen. Die Interviews führen wir randomisiert am Telefon durch, genauso wie bei bekannten Umfrageinstituten. Für die technische Umsetzung und die effiziente Auswertung ist gesorgt. 

Unsere Kampagnen sind auf solche Umfrageergenisse angewiesen. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn Ihr uns bei der Umfrage helft. Ab 15 Uhr in der W79 (siehe Karte rechts).

Die Person, die die meisten Umfrageergebnisse durchführt erhält als Preis ein Set LED Birnen!

Divestment Day Party

Ab 15 Uhr: 

  • Telefon-Umfrage-Aktion
  • Carbon Bubble Basteln

Ab 20 Uhr: 

  • Party mit coolen DJs
  • Überraschungen

Carbon Bubble Flash Mob am Samstag

Für den Carbon Bubble Flash Mob am Samstag, den 14. Februar 2015 um 13.00 Uhr (Treffpunkt Pestalozzianlage Bahnhofstrasse vor dem Globus in Zürich) werden wir am Freitag, 13. Februar 2015 ab 15 Uhr grosse Carbon Bubbles basteln. Hierzu sind alle, vor allem Kinder, Jugendliche, Eltern, Tanten und Onkels, Omas und Opas herzlich eingeladen. Das Material wird zur Verfügung gestellt. Einfach kommen und mitbasteln und so einen wichtigen Beitrag zum Kilmaschutz leisten.

Lage der W79

Beispielumfrage vom Spiegel Magazin in Deutschland von 2010

Umfrage vom Spiegel (2010)

Carbon Bubble Bastelanleitung

Die aufblasbare Kohlenstoff-Blase ist ideal für einen spassigen Protest. Wir werden damit auch spontane Mitstreiter mit einbinden und begeistern. Die Blase ist ein Symbol für die Kohlenstoff-Blase und den notwendigen Abschied aus dem fossilen Zeitalter. Hier geht es zur Bauanleitung:

mehr »

Divestment Day Party

Mit Erfolg wurden 5 grosse, schwarze Carbon Bubbles hergestellt und mit fast 100 Personen durch die Stadt Zürich getragen. Zusätzlich wurde eine Telefon-Umfrage durchgeführt.

21.09.2015 Climate People March

Vor einigen Monaten hat sich unsere Weltgemeinschaft ein verrücktes Ziel gesetzt: die größte Klima-Mobilisierung aller Zeiten auf die Beine zu stellen. Und am 21. September ist es tatsächlich passiert. Millionen von Menschen sind an über 2000 weiteren Orten weltweit auf die Straßen gegangen. Auch wir haben eine Botschaft in Zürich verbreitet. Ca. 500 Menschen versammelten sich auf dem Helvetiaplatz um einen Brief an Bundesrätin Leuthard zu unterschreiben und mehr Einsatz für das Klima zu fordern. Mit dieser Aktion haben wir deutlich gemacht, was wir von der Schweizer Politik fordern - eine gerechte Klimapolitik.

Einige Impressionen zu diesem Event findest du auf unserem Flickr Account

Riesenerfolg für People's Climate March 20./21. September weltweit und in Zürich

Mit über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, mehreren Radiointerviews und vielen Berichten in Zeitungen können wir mit Freude auf einen tollen Event zurückblicken. Weltweit gingen über 1 Millionen Menschen für's Klima auf die Strasse. Am Montagden 22. September wurde unser Brief an Bundesrätin Doris Leuthard übergeben, bevor sie zum Klimagipfel nach New York flog. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Wir danken allen Teilnehmenden und Helfern für den super Einsatz!

Climate People March

Hier ein paar Impressionen vom Climate People March, der am 20.9.2014 stattgefunden hat. Ca. 500 Menschen versammelten sich auf dem Helvetiaplatz um einen Brief an Bundesrätin Leuthard zu unterschreiben und mehr Einsatz für das Klima zu fordern.

Sehr geehrte Frau Bundesrätin Leuthard,

Wir freuen uns, dass Sie die Schweiz am 23. September beim Leader’s Climate Summit in New York persönlich vertreten. Wir wollen Sie gerne dabei unterstützen, den Klimaschutz voranzutreiben und ambitionierte Ziele zu erreichen. Im Rahmen des weltweiten People's Climate March geben wir Ihnen hiermit aus der Mitte der Veranstaltung in Zürich unseren Apell für mehr Klimaschutz mit auf den Weg.
 
Wir bitten Sie eindringlich wegen des dramatisch schnell fortschreitenden Klimawandels:
  1. Tun Sie alles was in ihrer Kraft steht, damit die Schweiz dazu beiträgt, dass 2015 in Paris eine verbindliche, griffige und wirkungsvolle internationale Klima-Vereinbarung zustande kommt.
  2. Sorgen Sie dafür, dass die Schweiz mit gutem Beispiel vorangeht und die ehrgeizigsten CO2-Reduktionsziele unter den Industrieländern anbietet.
  3. Helfen Sie mit, dass die öffentlichen Institutionen in der Schweiz aus Investitionen in Öl, Gas und vor allem Kohle aussteigen.
  4. Bauen Sie die CO2-Abgabe in der Schweiz mit Rückverteilung an die Bevölkerung aus und legen Sie einen Preis für CO2 fest, der kontinuierlich ansteigt, so dass die Unternehmen klare Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen haben. In der Schweiz und global.
  5. Lassen Sie echte Schweizer Umsicht und Vorsorge walten und uns das Risiko eines sich selbst beschleunigenden Klimawandels mit massiven Auswirkungen für Mensch, Tier und Pflanzen unter allen Umständen vermeiden.

Wir danken Ihnen für Ihr grosses Engagement.
 
Mit freundlichen Grüssen

GLOBAL PEOPLE'S CLIMATE MARCH
ZÜRICH, 20.09.2014

 

En francais:

Madame la Conseillère fédérale Leuthard
 
Nous nous réjouissons que vous représentiez personnellement la Suisse au sommet de New York du 23 septembre. Nous souhaitons vous soutenir dans cette démarche, pour promouvoir la protection du climat et atteindre des buts ambitieux. Dans le cadre de la marche mondiale pour le climat, nous vous donnons depuis la manifestation de Zürich notre appel pour plus de protection du climat.
 
Nous vous prions urgemment à cause de l'avancement rapide et dramatique du changement climatique de :
1. Faire tout ce qui est en votre pouvoir, pour que la Suisse contribue à atteindre à Paris en 2015 un accord sur le climat qui soit contraignant, pratique efficace et international
2. Faites en sorte que la Suisse donne un bon exemple et choisisse les cibles de réduction les plus ambitieux parmi les pays industrialisés
3. Aidez à ce que les institutions officielles de la Suisse sortent des investissements dans le pétrole, le gaz et le charbon
4. Développer en Suisse la taxe sur le CO2 avec redistribution au peuple, et définissez un prix pour le CO2, qui augmente continuellement, de manière à ce que les entreprises aient des conditions claires pour l'investissement et l'innovation. En Suisse et au niveau mondial.
5. Écoutez la prudence naturelle Suisse, et évitez le risque d'un changement climatique qui s'accélère, avec des conséquences massives pour les hommes, les animaux et les plantes de notre environnement.
 
Nous vous remercions de votre grand engagement. 
 
Avec nos salutations amicales
 
GLOBAL PEOPLE'S CLIMATE MARCH
ZÜRICH, 20.09.2014

In italiano:

Gentile Signora Consigliera Federale Leuthard
 
Siamo lieti che lei rappresenti personalmente la Svizzera al Leader’s Climate Summit di New York il prossimo 23 settembre. Desideriamo sostenerla nelle misure in difesa del clima e nel raggiungimento di ambiziosi traguardi. Nel contesto della marcia mondiale “People’s Climate March” di Zurigo, le lanciamo l’appello per una maggior protezione del clima.
 
A causa del progressivo e drammatico cambiamento climatico, le chiediamo insistentemente quanto segue:
 
1. Di fare tutto quello che è in suo potere per cui nel 2015, a Parigi, la Svizzera contribuisca a raggiungere un accordo internazionale sul clima che sia vincolante, pratico ed efficace.
2. Di provvedere che la Svizzera sia di buon esempio e che scelga i traguardi di riduzione del CO2 i più ambiziosi possibili tra i paesi industrializzati.
3. Di aiutare le istituzioni pubbliche Svizzere ad uscire dagli investimenti nel petrolio, gas e soprattutto dal carbone.
4. Di creare una tassa sul CO2 che sia ridistribuita alla popolazione e creare un premio per il CO2, che aumenta costantemente, in modo che le industrie abbiano delle chiare direttive inerenti gli investimenti e le innovazioni. In Svizzera e nel resto del mondo.
5. Lasci che la naturale cautela e previdenza Svizzera agisca ed eviti a tutti i costi il rischio di un accelerato cambiamento climatico con conseguenze catastrofiche per l’uomo, gli animali e le piante.
 
La ringraziamo per il suo grande impegno.
 
Cordiali saluti
 
GLOBAL PEOPLE'S CLIMATE MARCH
ZÜRICH, 20.09.2014
 
21.09.2015 Brief an unsere Bundesrätin
 
Im Rahmen des Peoples Climate March haben wir einen Brief an unsere Bundesräting Frau Leuthard geschrieben und von unzähligen Menschen unterzeichnen lassen, um auf die Dringlichkeit etwas für den Klimaschutz zu unternehmen aufmerksam zu machen. 
 
Sehr geehrte Frau Bundesrätin Leuthard,

Wir freuen uns, dass Sie die Schweiz am 23. September beim Leader’s Climate Summit in New York persönlich vertreten. Wir wollen Sie gerne dabei unterstützen, den Klimaschutz voranzutreiben und ambitionierte Ziele zu erreichen. Im Rahmen des weltweiten People's Climate March geben wir Ihnen hiermit aus der Mitte der Veranstaltung in Zürich unseren Apell für mehr Klimaschutz mit auf den Weg.
 
Wir bitten Sie eindringlich wegen des dramatisch schnell fortschreitenden Klimawandels:
  1. Tun Sie alles was in ihrer Kraft steht, damit die Schweiz dazu beiträgt, dass 2015 in Paris eine verbindliche, griffige und wirkungsvolle internationale Klima-Vereinbarung zustande kommt.
  2. Sorgen Sie dafür, dass die Schweiz mit gutem Beispiel vorangeht und die ehrgeizigsten CO2-Reduktionsziele unter den Industrieländern anbietet.
  3. Helfen Sie mit, dass die öffentlichen Institutionen in der Schweiz aus Investitionen in Öl, Gas und vor allem Kohle aussteigen.
  4. Bauen Sie die CO2-Abgabe in der Schweiz mit Rückverteilung an die Bevölkerung aus und legen Sie einen Preis für CO2 fest, der kontinuierlich ansteigt, so dass die Unternehmen klare Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen haben. In der Schweiz und global.
  5. Lassen Sie echte Schweizer Umsicht und Vorsorge walten und uns das Risiko eines sich selbst beschleunigenden Klimawandels mit massiven Auswirkungen für Mensch, Tier und Pflanzen unter allen Umständen vermeiden.

Wir danken Ihnen für Ihr grosses Engagement.
 
Mit freundlichen Grüssen

GLOBAL PEOPLE'S CLIMATE MARCH
ZÜRICH, 20.09.2014

21.09. 2015 Smartmob "Das ist uns zu heiss!" 

Der Klimawandel fordert viele Opfer. Die Erde erwärmt sich und viele Lebensräume werden zerstört. Vielen Menschen ist nicht bewusst, welche Verantwortung wir tragen. Mit diesem Smartmob machen wir alle Menschen darauf aufmerksam. Wir wollen ca.10 Minuten lang, gemeinsam eine Sterbenszene darstellen. Auf ein bestimmtes Signal werden wir so tun als würden wir sterben, beispielsweise vor Hitze oder auch Kälte. Am Ende des Smartmobs liegen wir alle am Boden.

Kommt so angezogen dass ihr euch bis auf das Bikini oder die Badehose ausziehen könnt, als Zeichen der klimatischen Veränderung. Jede/r Bikiniträger freut uns. Wer sich jedoch nicht ausziehen will, kann die alternative Variante wählen, bei welcher man umso mehr anzieht (Mütze, Schal, Handschuhe, Wintermantel ect.) um die an manchen Orten mit dem Klimawandel verbundene Kälte zu symbolisieren. Da die Klimaveränderung sich stark durch Erwärmung manifestiert, möchten wir aber, dass sich die deutliche Mehrheit auszieht. Je mehr Leute wir sind, desto besser ist die Wirkung.

Dirigiert wird der Smartmob von der AG Aktion der Jungen Grünen Bern.